Es gibt für Energieversorger keine Alternative zur Digitalisierung

Durch politische Weichenstellungen, das gesetzliche Wirrwarr und neue Wettbewerber ist der Energie-Markt in Bewegung geraten und hat den Druck auf althergebrachte Geschäftsmodelle erhöht.

Wo es früher ausreichte Energie zu liefern und eine Rechnung zu schreiben, erwarten Kunden heute deutlich mehr. Es genügt nicht, ein Formular zur Anschriftenänderung auf der Web-Site bereitzustellen.
Heute erwarten Kunden tiefergehende und individuellere Serviceangebote: elektronische Abrechnungen, interaktive Web-Sites, Online-Terminvereinbarungen, mobile Apps oder Echtzeitverbrauchsinformationen und -analysen usw.

Durch die fortschreitende Digitalisierung unseres Alltags sind die Ansprüche der Kunden an digitale Services gewachsen. Ansprüche und Erwartungen, die die Kunden auch an die Serviceangebote der EVUs stellen und die mit jeder Evolutionsstufe des Marktes weiter zunehmen.

Gute Service Angebote stärken die Kundenbindung

In einem Markt in dem alle mit dem „Gleichen“ Handeln, sind Alleinstellungsmerkmale und die Abgrenzung zum Wettbewerb wichtig. Die regionalen Vorteile wie kurze Wege und persönliche Erreichbarkeit können EVUs mit bedürfnisorientierten digitalen Serviceangeboten aktiv verstärken.
Digitale Services erreichen dies, wenn die Inhalte aktuell und richtig sind und dem Nutzer einen Vorteil bieten.
Umständliche Bedienung, falsche oder veraltete Angaben sind für die Reputation naturgemäß schädlich.

Installation, Pflege und Aktualisierung solcher Dienste und Inhalte werden häufig durch Ressourcenengpässe in der IT gebremst. „Übersetzungs“-Probleme in der Kommunikation zwischen Fachbereich und IT gefährden dazu noch die inhaltliche Richtigkeit der Angaben. Final können solche Umsetzungen an fehlenden Daten oder ungeeigneten Schnittstellen scheitern.

Einen Weg um u.a. die Ressourcen- und auch die „Übersetzungs“-probleme in den Griff zu bekommen, bietet der Business Rules-Ansatz. Durch den Einsatz der agilen und flexiblen Business Rules können Unternehmen die Entscheidungs-prozesse digitalisieren und deren Pflege in die Hände des Fachbereichs legen.
Die Anpassung der Inhalte oder die Erweiterung der Funktionalität kann der Fachbereich also ohne Einbindung der IT umsetzen. Das individuelle Fach-Wissen der Mitarbeiter „verwandelt sich zu Software“ und bleibt im Unternehmen.